Hundeschule München

Mein Profil

Mein künftiger Hund soll relativ klein bis mittelgroß sein, robust, gesund, pflegeleicht und in der Lage, bei meinen sportlichen Aktivitäten mit zu halten wie z.B. als Begleiter beim Reiten, Radfahren, beim Joggen oder im Hundesport wie Agility, Breitensport, Obbedience u.s.w.. Er sollte ein angenehmer Stadthund sein.

Hierzu möchte ich die Aufmerksamkeit auf einige gute europäische bodenständige Hunde richten, die im Verhältnis zu anderen Rassen einen beschränkten Liebaberkreis haben. Bei meinen zwei letzten Vorschlägen handelt es sich um voll sozialisierte Hunde, gewohnt mit Menschen zu „arbeiten“ und besitzen feste Weseneigenschaften. Geeignet wäre da, der Entlebucher Sennenhund. FCI- Standart Nr. 47 Gruppe 2: Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde Sektion 3: Schweizer Sennenhunde

Rassemerkmale

Ursprungsland:  Schweiz Gewicht:           20- 30 Kg Schulterhöhe:    Rüde 44- 52 cm, Hündin  42- 50 Haarkleid:          Kurz, glatt und dicht Farben:              Schwarz/ lohfarben, weiße Abzeichen an Kopf, Hals, Vorbrust und Pfoten Andere Namen: Entlebucher Anerkannt durch: FCI Zuchtbuchführung: Schweiz

Wesenbeschreibung

Temperament:            lebhaft, voll Spieltrieb:                  ausgeprägt Lernfähigkeit:            überdurchschnittlich Wesen:                      Fest, selbstsicher, zuverlässig

Der Entlebucher Sennenhund ist der kleinste der vier Sennenhund-Rassen, zu denen der Appenzeller Sennenhund, der Berner Sennenhund und der Große Schweizer Sennenhund gehören. Seit dem Kupierverbot wird die Rute des Entlebucher standardgemäß festgelegt und zwar soll diese lang sein, gerade getragen, hängend und nicht geringelt (wie beim Appenzeller). Sollten sie zufällig einen solchen Hund mit einer Stummelrute sehen, müssen sie nicht gleich die Polizei alarmieren, weil es sich um ein genetisches Merkmal handeln kann: knapp 10% der Entlebucher kommen mit angeborener Stummelrute auf die Welt.

Im Wesen ist er sehr lebhaft, wendig und temperamentvoll, wobei er vor lauter Freude gerne bellt. Selbstbewusst und fröhlich, sozialverträglich und sehr anhänglich. Trotz seiner geringen Körpergröße besitzt der Entlebucher ein festes Wesen, eine robuste Konstitution mit sehr stabilem Nervenkostüm und ist deshalb auch für ernstere Aufgaben geeignet, wie z. B. als Rettungshund, Schnüffelhund im Dienste von Behörden, usw. Der Entlebucher fungierte in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Treibhund für Rinderherden mit der natürlichen Eigenschaft des Schäferhundes, der die Herde zusammenhält. Er ist territorialbewusst, kennt seine anvertrauten Grenzen und wäre bereitet, diese ohne Aggression zu verteidigen. Im Allgemeinen gilt, je wesensfester und selbstsicherer ein Hund ist, umso mehr sollten dem Hundehalter Führungsqualitäten eigen sein für eine konsequente Erziehung. In diesem Sinne ist der Entlebucher nicht unbedingt der ideale Hund für Erst-Hundehalter. Eine eng verwandte Rasse des Entlebucher ist der Appenzeller Sennenhund, der in Mittelgröße steht: Rüden mit 52 bis 56 cm Widerrist, Hündinnen zwischen 50 und 54 cm. Laut  Wikipedia, die freie Enzyklopädie über diesen Rassehund: „auch der Appenzeller wird in seiner Heimat zum Hüten und Treiben von Rindern eingesetzt, kennt jedes Tier seiner Herde und hat alle Qualitäten des Entlebucher. Außerdem kann er bis zu 200 weitflächig verstreute Tiere zusammentreiben. Er ist wetterfest, intelligent und wachsam –  somit ein guter Schutzhund und auch als Lawinenhund geeignet. Es werden in letzter Zeit zudem vermehrt mit großem Erfolg Appenzeller Sennenhunde als Blindenführhunde ausgebildet und eingesetzt, u. a. weil sie im Wesen ruhiger und größer sind als der Entlebucher Sennenhund. Auch der Appenzeller gehört gegenwärtig zu den gefährdeten Rassen, so dass sich die Stiftung ProSpecieRara ihrer angenommen hat.

Eure Astrid Cordova

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