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Hunderasse: Biewer-Yorkshire-Terrier

Der Biewer-Yorkshire-Terrier 'Burli' mit Sommer-Kurzhaarschnitt

Biewer-Yorkshire-Terrier

"Burli" kam erstmalig zu uns als Junghund mit seiner Besitzerin Claudia, die entschlossen meinte: "der junge Kerl braucht Erziehung, weil er so frech ist"! Sie sagte noch "auch wenn er so klein ist, ich will, dass er behandelt wird wie ein "normaler Hund"!

In der Tat war er und ist immer noch ein süßer "Fräckerl", mit zwei schwarzen Knopfaugen. Er hat eben Charakter. Der "Little-Big-Dog" Burli wurde wie gewünscht "normal behandelt" mit dem Resultat einer mit Erfolg beendeten kompletten Begleithundeausbildung.

Rassebeschreibung des Biewer Terriers in der Wikipedia (die freie Enzyklopädie):

"Der Biewer Terrier (ursprünglich Biewer Yorkshire á la Pom Pon) ist eine nicht von der FCI anerkannten Hunderasse aus Deutschland, die heute vor allem in den USA gezüchtet wird. Die Rasse wird seit April 2014 vom AKC im Hinblick auf eine mögliche Anerkennung in seinem Foundation Stock Service geführt.

Herkunft und Geschichtliches

1984 tauchten in einem reinrassigen Yorkshire-Wurf der Familie Biewer aus Hirschfeld durch eine Genmutation Welpen auf, deren Fell weiße Flecken hatte. Die Erstzüchter beschlossen, auf dieses Merkmal zu selektieren. Relativ rasch entstanden so phänotypisch stabile Hunde, die nach ihrem ersten Züchter benannt wurden. Die Rasse ist weder von der FCI noch vom Deutschen Klub für Terrieranerkannt.

Erscheinungsbild

Hunderasse: Biewer-Yorkshire-Terrier

Im Gegensatz zum Yorkshire Terrier ist der Biewer dreifarbig schwarz, gold und weiß. Die Farbverteilung sollte möglichst gleichmäßig auf dem Körper sein. Das Fell ist seidig, glatt und ohne Unterwolle. Das Haar reicht zu dreiviertel oder ganz auf den Boden und ist in der Mitte des Rückens gescheitelt. Der Biewer wiegt 1,8 bis maximal 3,6 kg und ist ca. 22 cm groß (die Größe ist im Rassestandard nicht beschrieben). Die Konturen sollten einen gut proportionierten, kompakten Körper zeigen, der trotzdem zierlich wirkt. Der Kopf ist recht klein, die Augen sind mittelgroß und glänzend. Die Ohren sind klein, V-förmig und werden aufrecht getragen. Seine Pfoten sind weiß. Seine Rute ist weiß oder schwarz-weiß, die Rutenspitze jedoch immer weiß."

(Quelle: Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Biewer_Terrier)

Rassebeschreibung aus einer Züchter-Homepage "Biewer aus dem Herzogtum Lauenburg"

"Der Biewer Yorkshire á la Pom Pon (so sein vollständiger Name) ist eine sehr junge Hunderasse, die in Deutschland entstand: Die Stammeltern des Biewer Yorkshires waren der blue/tan-Rüde "Darling von Friedheck", Weltjugendsieger 1981 in Dortmund und die ebenfalls bue/tan-Hündin "Fru-Fru von Friedheck", Weltjugendsiegerin 1981 in Dortmund. Sie brachte am 20.01.1984 den ersten blau-weiß-goldenen Yorkie auf die Welt: "Schneeflöckchen von Friedheck".

Diese Hündin sah sehr hübsch aus und so entschloss sich das Züchterehepaar Gertrud und Werner Biewer durch geschicktes Rückverpaaren selektiv weiter zu züchten. Es entstanden aparte Hunde mit stabilem Erbgut. Nachdem es noch keine Yorkshire Terrier mit weißem Bauch und weißen Pfoten gab, nannte Herr Biewer die neue Rasse, die sich durch Linienzucht auch hielt, "Deutsche Yorkshire Terrier". Bis eine der Familie Biewer bekannte Tierärztin den Vorschlag unterbreitete, diese Yorkies doch als Biewer Yorkshire zu bezeichnen. Der Name Biewer ist also der Nachname des Züchterehepaares.

Doch wie entstand nun der Zusatz Pom Pon?

Eines Tages kaufte der Gatte von der Sängerin Margot Eskens einen Biewer Yorkshire Terrier. Dieser Hund wurde ihr bei einem Taufessen in einem französischen Lokal auf dem Tablett mit einem riesigen Spektakel vom Chefkoch überreicht. Der machte aus diesem Abend ein "Pom Pon Fest". "Pom Pon" bedeutet in französischer Sprache so viel wie "Knäuel" oder "Bommel", ein Begriff, der dem Aussehen dieser niedlichen buntfleckigen Hunde sehr nahe kommt. So wurde Margot Eskens die Patin für den Namen "Pom Pon". Ihr Hund wurde 16 Jahre alt.

Die Rasse ist mittlerweile von den meisten zuchtbuchführenden Vereinen und internationalen Verbänden anerkannt, jedoch noch nicht vom FCI und vom VDH.

Mein "Senf" dazu

Unser Schüler "Burli" hat sich tatsächlich als anhänglicher quicklebendiger Familienhund präsentiert, willig zu lernen, sich anzupassen und trotz dem selbstständig. Ein ganz kleiner Hund mit Terrier-Erbe.

Eure Astrid Cordova

Hunderasse: Biewer-Yorkshire-Terrier