Hundeschule München

Dominanz bei Hunden

Dominanz bedeutet dominieren über Andere. Hunde mit solch vereinfachter, genereller Formulierung begegnet man nur vereinzelt. Es gibt aber Hunde, die nur bestimmte oder mehrere Dominanzverhalten zeigen, ansonsten sind sie „normal“.

Zum Beispiel: ein Hund bewacht sein Haus (Territorial- Verhaltenkomplex), aber ist nicht in der Lage, es aggressiv zu verteidigen. Ein anderer Hund  ist aggressiv-dominant gegenüber Fortpflanzungsrivalen aber in anderen Situationen reagiert er ängstlich- unsicher. Der Hund kann Dominanz demonstrieren in Situationen, die für ihn wichtig erscheinen, bei anderen Situationen zeigt er sich neutral oder sogar unsicher.

Der selbstbewusste Hund wird fälschlicherweise als aggressiv und „böse“ abgestempelt. Aggression ist eine genetische, individuelle Eigenschaft, die nicht unbedingt in Verbindung mit der Wesenstärke des Hundes steht (ranghöherer Hund). Ein wesenstarker-selbstbewusster Hund ist in der Lage, sich in Stress-Situationen zu kontrollieren, bei Belastung eher überlegen entgegen eines wesenschwachen, meist bissigen Hundes (Angstbeißer). Der wesenstarke Hund wird von Hundekennern bevorzugt;  seine natürliche Dominanz ist im keinem Fall eine Krankheit, die mit Kastrationen zu bestrafen wäre.

Eure Astrid Cordova

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